Eine neue Wildwasserperle in Galicien Es ist Februar und wir haben Dauerregen in Galicien. Die Bäche sind randvoll gefüllt. Cyclon "Klaus" ist weitergezogen und hat eine Schneise der Verwüstung in Galicien und Asturien hinterlassen.Wir sind losgezogen zu einem weiteren grossartigen Wildwasserbach im Norden Galiciens und mussten mehr denn je auf entwurzelte Bäume aufpassen.
Am Fusse der "Fervenza del Belelle" Der Río Belelle in der Nähe von Ferrol im Norden Galiciens ist bekannt für seinen spektakulären Wasserfall und somit eine kleine Touristenattraktion der Gegend.
Blick von der Aussichtsplattform, Das grösste Problem einer Befahrung war und ist die etwas aufwendige Umtrage- und Abseilaktion der Kayaks nach einem langen Paddeltag. Aber es lohnt sich.
Ab hier wird es spannend Ungefähr ein Kilometer geht es gemütlich durch Wald und Flur, dann ein kleiner Stausee und wie so oft eine Wasserableitung. Es wird zum Glück nur sehr wenig Wasser abgeleitet, das Belelle Kraftwerk am Fusse des Wasserfalls ist eines der ältesten in Galicien und bringt nur sehr wenig Leistung. Also bleibt für den Paddler genug Flüssigkeit im Bach.
Anxo im ersten WW-Teil
Carlos in der gleichen Stufe von oben Die Ableitung bildet den Auftakt des Wildwasservergnügens. Auf den ersten 500 Metern folgt kontinuierliches Wildwasser und ein Schwimmer dürfte hier schmerzhaft sein. Man kann sich das ganze von oben dem Ableitungkanal entlanggehend genau anschauen.
José Miguel y Anxo im Duett.
. und José Miguel in der Ausgangswalze Der erste halbe Kilometer bietet kaum eine Verschnaufspause. Man muss konzentriert bis zu einer Naturrutschbahn paddeln. Die Naturrutsche ist einfach zu befahren und beendet den ersten WW-Abschnitt.
Am Ende der Naturrutschbahn Es folgt ein Kilometer mit leichterem WW, die Stellen können auf Sicht gepaddelt werden. Einige Baumhindernisse gilt es zu beachten. Zum Glück gab es in den schönsten Paddel-Stellen keinerlei Probleme mit Bäumen, nur auf den leichteren Abschnitten musste ab und zu umtragen werden.
Erste Verschnaufpause Uns fiel auf das die Wassermenge des Belelle zunahm, umgefallene Bäume hatten den Ableitungkanal zerstört und sorgten für Zuschusswasser.
Leider muss man hier links umtragen Dafür kommt dann gleich danach die schönste Stelle, die ausserdem obligatorisch ist, da umtragen ohne grossen Zeitaufwand unmöglich ist. Die Stufe endet in einem riesigen Pool und ist sehr fair.
Anxo im Eingang der Stufe
Gleiche Stelle von unten Paddelspass pur. Leider kann man die Kayaks nicht wieder hochtragen für eine weitere Befahrung. Da wir spät auf´s Wasser gekommen sind wird es langsam knapp mit der Zeit. Noch folgen ein paar sportliche Abschnitte bis zum Wasserfall.
Am Ausstieg oberhalb des Katarktes Knapp eine Stunde sollte man je nach Gruppengrösse fürs Umtragen einplanen. Unterhalb wartet dann noch ein kurzer WW-Abschnitt um den Tag abzurunden.
Letzter WW-Abschnitt im Wassernebel unterhalb des Falls Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir das Ende. Das obligatorische Schlussfoto der erfolgreichen Befahrung wird schon in der Dunkelheit gemacht.
Ende der Tour Der Belelle mündet in Neda in die Ría von Ferrol. Einstieg Strassenbrücke Ponte da Ribeira, Ausstieg vor oder nach dem Wehr unterhalb des Wasserfalles, oberhalb gibt es keine Möglichkeit den Belelle zu verlassen. 4 Kilometer, der erste Kilometer bis zur Wasserableitung ist flach. WW IV-V Insgesamt 200 Höhenmeter, Baumhindernisse, 2 X
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